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Systembeschreibung Aluminium Glas-Faltwand SL 70e

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Systembeschreibung Aluminium-Glas-Faltwand SL 70e
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Profilsystem

SOLARLUX, Serie SL 70e – oder gleichwertig.
Die nachstehend ausgeschriebene Faltwand ist ein wärmegedämmtes Aluminiumprofilsystem entsprechend der „Richtlinie für den Nachweis der Standsicherheit von Metall-Kunststoff-Verbundprofilen“ des DIBt.
Der Bemessungswert des Wärmedurchgangskoeffizienten des Rahmens darf Uf,BW = 2,6 W/(m2K) nach DIN V 4108-4:2004-07 nicht überschreiten (entspricht RMG 2.1 nach DIN V 4108-4:1998-10).
Nach DIN EN ISO 10077-1:2000-11 kann folgender Bemessungswert des Wärmedurchgangskoeffizienten UW für eine dreiflügelige Faltwand verwendet werden: UW = 1,8 W/m2k. Bei Einsatz von Glas mit besserem Ug-Wert oder wärmetechnisch verbessertem Randverbund („warme Kante“) verbessert sich der Uw-Wert der Faltwand entsprechend.
Die Luftdurchlässigkeit Klasse 3 nach EN 12 207, Regendichtheit Klasse 9A nach EN 12 208 und Widerstandsfähigkeit bei Windlast Klasse C3/B3 nach EN 12 210 (Beanspruchungsgruppe „C“ nach DIN 18 055) muss erreicht werden.
Die Bautiefe der Flügel-/Rahmenprofile darf 70/80 mm nicht unterschreiten und muss den statischen Erfordernissen entsprechen.
Die Flügel müssen wahlweise nach innen oder außen faltbar sein.
Die Bodenschiene sollte wahlweise mit oder ohne Anschlag ausgeführt werden können und optional in den Boden einlassbar sein. Die Ausführung ohne Anschlag muss für Geschäftseingangsbereiche oder „Barrierefreie Wohnungen“ nach DIN 18 025 verwendbar sein.
Die Lauf- und Führungsschienen sind flächenbündig in das System zu integrieren und dürfen nicht vorgelagert sein.
Das System sollte so konstruiert sein, dass Höhentoleranzen und Ausdehnungen aufgenommen werden können, ohne Dichtigkeits- und Funktionsstörungen hervorzurufen.

Beschlagstechnik

Alle Beschlagteile müssen verdeckt liegend in den Profilen angeordnet sein.
Die Wertbeständigkeit der Faltwand ist durch den Einsatz wartungs- und klapperarmer, nichtrostender und fehlbedienungssicherer Beschlagteile zu gewährleisten.
Die Flügelverriegelung sollte durch Riegelstangen aus Alu-minium mit mindestens 24 mm Hub in die obere und untere Lauf- und Führungsschiene erfolgen. Die Riegelstangen müssen an den Enden mit Kappen aus Polyamid versehen sein, so dass die Verriegelung nicht „Metall auf Metall“ erfolgt. Zwecks optimaler Dichtigkeit und zur Einbruchhemmung sollte der Durchgangsflügel (Drehflügel) seitlich durch zusätzliche Riegel mit dem Rahmen oder mit dem benachbarten Flügel im Eingriff sein.
Eine gleitende Verriegelung sollte eine Fixierung der Flügel in teilweise geöffnetem Zustand an jeder beliebigen Stelle erlauben.
Grundsätzlich hat die Ver- und Entriegelung der Flügel von innen durch eine benutzerfreundliche 1-Hand-Bedienung über 180°-Drehung stabiler Griffe zu erfolgen. Zusätzlich muss die Möglichkeit bestehen, diese abschließbar auszuführen.
Eine einfache Einstellmöglichkeit der Faltwand sollte durch verstellbare Bänder gegeben sein.
Die Bänder sind zusätzlich mit einem Schutz gegen das Herausschlagen der Gelenkstifte zu sichern (Einbruchhemmung).
Ein integrierter, separat bedienbarer Durchgangsflügel mit Griff innen und außen, Schloss und PZ muss konstruktiv möglich sein.
Ein um 180° geöffneter Drehflügel muss mittels Schnäpper sicher an den benachbarten Flügel festgestellt werden können.
Eine Ausführung mit integriertem Kipp- oder Drehkippflügel innerhalb eines Flügels muss optional möglich sein.

Laufwerk

Die unten aufstehenden Laufwerke müssen rostfrei ausgeführt werden und sollten je vier kugelgelagerte Laufrollen besitzen. Für eine lange Lebensdauer sind die Kugellager dauerhaft mit Dichtscheiben abzudichten.
Die Laufwerke müssen so konstruiert sein, dass die Belastung der Laufrollen gleichmäßig verteilt wird.
Die Laufwerke sollten eine Tragfähigkeit von mindestens 200 kg besitzen und müssen konstruktiv so angeordnet sein, dass sie durch Verschmutzung der unteren Schiene in ihrer Lauffähigkeit nicht beeinträchtigt werden.
Ein verschleiß- und geräuscharmer Lauf ist durch Edelstahl-Laufrollen in Kombination mit einer Edelstahl-Laufschiene zu gewährleisten.

Dichtigkeit

Waagerecht und senkrecht: Die Abdichtung muss umlaufend durch eine Mitteldichtung erfolgen. Der umlaufende Rahmen sollte zusätzlich mit einer Gleitbürste mit flexiblem Kunststoffsteg ausgestattet sein.
Senkrecht im Flügelstoß muss im äußeren Bereich eine weitere Dichtung zur Schlagregensicherheit eingebaut werden.

Verglasung

Die Verglasung muss mit durchgehend eingerasteten Glasleisten erfolgen und einen Scheibenaufbau bis 38 mm gewährleisten – entsprechend den allgemeinen Verglasungsrichtlinien.
Der Glaseinstand und die Glasfalzentwässerung sind nach den allgemeinen Verglasungsrichtlinien auszubilden.
Ein nachträglicher Austausch der Scheiben sollte problemlos möglich sein.

Die ETB-Richtlinie "Bauteile, die gegen Absturz sichern" ist zu beachten.

11/2009 - Technische Änderungen vorbehalten

Herstellernachweis:
SOLARLUX Aluminium Systeme GmbH
Gewerbepark 9-11
49143 Bissendorf 
FON: +49 5402 400 0
FAX: +49 5402 400 200
E-Mail: info@solarlux.de
Internet: www.solarlux.de 

Positionstext Aluminium Glas-Faltwand SL 70e

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Positionstext Aluminium Glas-Faltwand SL 70e
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Aluminium-Glas-Faltwand, Fabrikat Solarlux, Typ SL 70e - oder gleichwertig.
Das System ist komplett mit allen erforderlichen Beschlägen einschließlich Verglasung zu liefern und fachgerecht nach Herstellervorschrift zu montieren. Montage erfolgt gemäß den allgemeinen technischen Vorbemerkungen.


Elementaußenmaß:

_____mm x _____mm

max. Rahmenhöhe = 3,50m
max. Flügelbreite = 1,10m
Flügelgrössendiagramm beachten
Bautiefe Flügel/Rahmen = 70/80mm
Wärmegedämmt

Laufwerksausführung: unten laufend

Öffnungsart: Nach innen oder aussen öffnend
Öffnungsrichtung von innen gesehen:
__ Flügel nach rechts
__ Flügel nach links

Oberfläche:
_____ RAL nach Wahl des Auftraggebers

Glasart:
Glasdicken von 20 mm bis 38 mm möglich

Sonstiges:
_________________________________


Detail


Flügelgrößen-Diagramm


SL 70e