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Systembeschreibung Aluminium Glas-Faltwand SL 82

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Systembeschreibung Aluminium Glas-Faltwand SL 82
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Profilsystem

SOLARLUX, Serie SL 82 – oder gleichwertig.
Die nachstehend ausgeschriebene Faltwand ist ein wärmegedämmtes Aluminiumprofilsystem  entsprechend der „Richtlinie für den Nachweis der Standsicherheit von Metall-Kunststoff-Verbundprofilen“ des DIBt.
Das Profilsystem mit Mehrkammer-Isolierstegen in der Verbundzone muss die wärmetechnischen Anforderungen der EnEV erfüllen.
Wärmegedämmtes Aluminium-Profilsystem mit Wärmedurchgangskoeffizienten des  Rahmens Uf = 1,9 und 2,2 W/m2K. Uf bei Verwndung der flachen Bodenschiene mit Bürstendichtung = 2,4 W/m2K nach DIN EN ISO 10077-2:2008-08.
Nach DIN EN ISO 10077-1:2006-12 kann beispielhaft für eine 3-flügelige Faltwand (BxH: 2700 x 2300 mm) der Wärmedurchgangskoeffizienten UW 1,7 W/m²k verwendet werden. Bei Einsatz von Glas mit besseren Ug-Wert oder technisch verbessertem Randverbund („warme Kante“) verbessert sich der Uw-Wert der Faltwand entsprechend.
Die Lauf- und Führungsschienen sind flächenbündig in das System zu integrieren und dürfen nicht vorgelagert sein.
Die untere Laufschiene sollte wahlweise mit oder ohne Anschlag ausgeführt werden können und optional in den Boden einlassbar sein. Die Ausführung ohne Anschlag muss für Geschäftseingangsbereiche oder „Barrierefreie Wohnungen“ nach DIN 18025 verwendbar sein.
Das System muss so konstruiert sein, dass Höhentoleranzen und Ausdehnungen aufgenommen werden können, ohne Dichtigkeits- und Funktionsstörungen hervorzurufen.

Beschlagtechnik

Alle Beschlagteile müssen verdeckt liegend in den Profilen angeordnet sein.
Die Wertbeständigkeit der Faltwand ist durch den Einsatz wartungs- und klapperarmer, fehlbedienungssicherer und nichtrostender Beschlagteile zu gewährleisten.
Eine einfache Einstellmöglichkeit der Faltwand muß durch verstellbare Bänder gegeben sein.
Die Bänder sind zusätzlich mit einem Schutz gegen das Herausschlagen der Gelenkstifte zu sichern (Einbruchhemmung).     
Grundsätzlich hat die Ver- und Entriegelung der Flügel von innen durch eine benutzerfreundliche 1-Hand-Bedienung über 180°-Drehung stabiler Flachgriffe mit Arretierung zur Einbruchhemmung zu erfolgen.
Eine gleitende Verriegelung sollte eine Fixierung der Flügel in teilweise geöffnetem Zustand an jeder beliebigen Stelle erlauben.
Die Verriegelung der Flügel ist klapperarm auszuführen und muss grundsätzlich über einen formschlüssigen Eingriff von Riegeln in die untere und obere Lauf- und Führungsschiene mit einem Hub von mindestens 23 mm erfolgen. Die Riegel müssen mit einer Polyamidkappe versehen werden, damit die Verriegelung nicht „Metall auf Metall“ erfolgt. Zwecks optimaler Dichtigkeit und zur Einbruchhemmung sollte der Durchgangsflügel (Drehflügel) seitlich durch zusätzliche Riegel mit dem Rahmen oder mit dem benachbarten Flügel im Eingriff sein.
Ein um 180° geöffneter Drehflügel muss mittels Schnäpper sicher an den benachbarten Flügel festgestellt werden können.
Optional sollte der Durchgangsflügel (Drehflügel) mit drückerbetätigter Mehrfachverriegelung, PZ und Drücker anstelle des Flachgriffs ausgestattet werden können.

Laufwerk

Die unten aufstehenden Laufwerke müssen rostfrei ausgeführt werden und sollten je zwei kugelgelagerte Laufrollen besitzen. Für eine lange Lebensdauer sind die Kugellager dauerhaft mit Dichtscheiben abzudichten.
Ein verschleiß- und geräuscharmer Lauf ist durch Edelstahl-Laufrollen in Kombination mit einer Edelstahl-Laufschiene zu gewährleisten.
Die Laufwerke sollten eine Tragfähigkeit von mindestens 200 kg besitzen und müssen konstruktiv so angeordnet sein, dass sie durch Verschmutzung der unteren Schiene in ihrer Lauffähigkeit nicht beeinträchtigt werden.

Dichtigkeit:

Die Abdichtung hat durch bis zu drei Dichtebenen zu erfolgen, wobei die mittlere Dichtung umlaufend auszuführen ist und nicht unterbrochen werden darf. Der Rahmen sollte umlaufend einen Anschlag besitzen, der zusätzlich mit einer Gleitbürste mit flexiblem Kunststoffsteg ausgestattet ist.

Verglasung:

Das Verglasungssystem muß einen Scheibenaufbau bis 40 mm Bautiefe gewährleisten.
Der Glaseinstand und die Glasfalzentwässerung sind nach den allgemeinen Verglasungsrichtlinien auszubilden.
Die Ansichtsseite aussen muss flächenbündig mit dem Flügel ausgeführt werden.

Die ETB-Richtlinie "Bauteile, die gegen Absturz sichern" ist zu beachten.

11/2009 - Technische Änderungen vorbehalten

Herstellernachweis:
SOLARLUX Aluminium Systeme GmbH
Gewerbepark 9-11
49143 Bissendorf 
FON: +49 5402 400 0
FAX: +49 5402 400 200
E-Mail: info@solarlux.de
Internet: www.solarlux.de 

Positionstext Aluminium Glas-Faltwand SL 82

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Aluminium-Glas-Faltwand, Fabrikat Solarlux, Typ SL 82 - oder gleichwertig. Das System ist komplett mit allen erforderlichen Beschlägen einschließlich Verglasung zu liefern und fachgerecht nach Herstellervorschrift zu montieren. Montage erfolgt gemäß den allgemeinen technischen Vorbemerkungen.

Elementaußenmaß:

_____mm x _____mm

max. Rahmenhöhe = 2,50m
max. Flügelbreite = 1,00m
Bautiefe Flügel/Rahmen = 80/80mm

Laufwerksausführung: unten laufend

Öffnungsart: Nach innen öffnend
Öffnungsrichtung von innen gesehen:
__ Flügel nach rechts
__ Flügel nach links

Oberfläche:
_____ RAL nach Wahl des Auftraggebers

Glasart:
Glasdicken von 30 mm bis 40 mm möglich

Sonstiges:
_________________________________


Detail

Flügelgrößen-Diagramm


SL 82